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Gekaufte Demokratie (14.07.2010) Es steht ausser Frage, dass die Parteien in der Schweiz abhängig von Geldgebern sind, da sie ja keiner direkten wirtschaftlichen Tätigkeit nachgehen. Das bedeutet aber auch, dass innerhalb der Partei derjenige befiehlt, der zahlt. Die Parteien verfolgen damit nur selten die Interessen des Schweizer Volkes oder ihrer Wähler, sondern lediglich diejenigen ihrer zahlenden Klientel. Sie sind damit keineswegs unabhängig. Und weil sie der Öffentlichkeit keine Rechenschaf über ihre Geldgeber ablegen müssen, sind sie auch nicht transparent.
![]() Noch weniger sind dies ihre Vertreter. Wer glaubt denn beispielsweise daran, dass der Thurgauer CVP-Ständerat Philippe Stähelin seinen Kanton und nicht die 725 Millionen Franken Aktienkapital vertritt, dem er als Verwaltungsrat von sieben Aktiengesellschaften vorsteht (Stand: Mai 2009)? Oder nehmen wir das Beispiel des Zuger FDP-Ständerates Rolf Schweiger, der auf 17 Verwaltungsrats-Mandate mit einem Aktienkapital von über 84 Millionen Franken (Stand: Mai 2009) kommt: Ist das ein Vertreter unseres Volkes oder ein Vertreter des Kapitals und der Lobbys? Die PNOS fordert deshalb einschneidende Gesetzesänderungen, um diesem Missstand entgegenzutreten. Es braucht griffige Massnahmen, um den Missbrauch des Volkswillens einzuschränken. Die PNOS verlangt deshalb:
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